Ich war für jeden Scheiß zu haben und dann diese Anzeige im Luxushotel als Zimmermädchen – klang nach nem geilen Deal.
Der erste Tag fing beschissen langweilig an. Morgens hab ich drei leere Bude geschrubbt, die nachmittags vollgemüllt werden sollten. Nach der Pause dann der echte Dreck: vier bewohnte Zimmer, da musste man aufpassen, dass man nicht in ne fette Fettnäpfchen tritt.
Erste zwei Zimmer durchgezogen, beim dritten keine „Bitte nicht stören“-Kacke am Knauf. Klopfen? Nix. Klingeln? Da macht so alter Sack um die 40 auf. Der Typ stand da halbnackt im Bademantel, sah eigentlich ganz geil aus. Ich frag, ob ich rein kann zum Saubermachen, er meint „Klar“. Aber als ich drin war und der Arsch die Tür zu gemacht hat, ging’s direkt ab. Der Ficker hat mich einfach an die Wand gedrückt und seine Pfoten überall hingeschoben. So ne Dreistigkeit!






